00:00:07: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer zu einer neuen Folge von Chefsache.
00:00:11: Wenn man an Baumaschinen denkt hat man sofort ein Bild im Kopf laut staubig analog.
00:00:17: Mein heutiger Gast denkt anders.
00:00:20: er hat sein Unternehmen von einem Baumaschinenhändler zu einem Systempartner aufgebaut.
00:00:26: eines seiner Projekte wurde zunächst als Größen wahnsinnig belächelt aber ist mittlerweile eine Anlaufstelle in ganz Europa.
00:00:36: Ein Familienunternehmen, das in der Fuchs-Service-Station in Weingarten beginnt und heute an über forty-fünf Standorten in Deutschland und Europa vertreten ist.
00:00:49: Was mit dem Handel von Baumaschinen anfing, ist längst viel mehr!
00:00:53: Die Kiesel Group beschäftigt rund twelvehundert Mitarbeitende.
00:00:57: Er wirtschaftet einen Umsatz von etwa sechshundert Millionen Euro und hat sich vom reinen Händler zum Systempartner für die Bau, Umschlag- und Recyclingbranche entwickelt.
00:01:07: Vorzeigeprojekt – das Coreum in Stockstadt!
00:01:11: Einhundertzwanzigtausend Quadratmeter Ausstellungs-, Trainings- und Eventfläche über fünfzig Markenpartner und ein eigenes Hotel.
00:01:20: Und ich begrüße jetzt ganz herzlich im Chefsache Studio, den geschäftsführenden Gesellschaft der Kiesel-Unternehmensgruppe.
00:01:27: Herzlich willkommen Toni Kieselschön, dass du da bist!
00:01:30: Dankeschön und danke für die Einladung.
00:01:33: Du stellst dich ja ganz gerne auch so vor das du sagst Ich bin der Bagger Toni.
00:01:37: Ja so kommt man es am besten.
00:01:40: Ich versuche erstens sind wir sehr viel auf du.
00:01:43: Die zweite Geschichte ist dann hat jeder eine Eselsbrücke um kann sich den Namen oder ganze Geschichte viel besser merken Und mein ganzes Leben von Anfang an hat eigentlich immer mit Baggern zu tun.
00:01:54: Mit Baggarn und du bist ja schon auch einer, ich sag mal so, analog eines Baggers?
00:01:58: Ja!
00:01:59: Du packst an, du bist keine der Groß- und wir heißen Breirum redet und schwätzt sondern du bist im Kernmacher richtig?
00:02:07: Versuchen wir... Es geht eigentlich glaube sehr stark immer darum an Dinge zu glauben und aus dem Glauben heraus Visionen zu entwickeln, Strategien zu entwickeln.
00:02:19: Und die dann dementsprechend umzusetzen.
00:02:21: Wir möchten ja heute dich das Unternehmen aber auch die Branche noch besser kennenlernen.
00:02:27: Zu allem Anfang steht voll Was treibt dich eigentlich an?
00:02:31: Es gibt ja verschiedene Antriebe, die ein Mensch zu haben kann.
00:02:34: Der einen sagt, ich möchte die Welt verbessern und der anderen sagen, ich will Schweinegeld verdienen.
00:02:38: Die Dritten haben wieder ganz andere Wünsche.
00:02:40: Was ist bei dir?
00:02:43: Was treibt mich an?
00:02:45: Ich würde sagen das Elternhaus.
00:02:51: Das Vorleben der Eltern eine Unternehmen gegründet zu haben... und dann später in das Unternehmen einzusteigen, die Aufgabe anzunehmen, weiter auszubauen zu machen.
00:03:05: Und ich glaube, in meiner Generation ist es noch sehr stark verbreitet, dass wir einfach sagen, ja ... Das hat mit diesem gewissen Machen zu tun, aber auch mit dem Zielbild zu tun.
00:03:19: Wo will man hin?
00:03:20: Wenn mich jemand gefragt hätte für vierzehn Jahre, vor dreißig Jahren, vor zwanzig Jahren – selbst vor zehn Jahren, wo das Unternehmen heute steht.
00:03:27: Ich hätte ihn komplett verrückt gehalten.
00:03:30: Warum?
00:03:31: Weil man Dinge nicht vorher sagen kann sondern man macht, man entwickelt Dinge und aus dem was man dann entwickelt ergibt sich das.
00:03:42: also es ist ein Hang zu einem gewissen Nicht-Perfektionismus aber zu einer gewissen Qualität.
00:03:48: mein Leitspruch mindestens so gut sein wie der Beste oder immer bei den Top dreientel beizusehen und an dem sich entlang zu hangeln.
00:03:58: Und über diese Qualität kommt automatisch eine gewisse Volumen, auch die Qualität.
00:04:06: Ja, so hat sich das Unternehmen im Laufe der vierzehn Jahre seit ich es leiten, tue ich sie jetzt seit fünfunddreißig, hat sich eben zu dem entwickelt wo wir heute stehen.
00:04:19: aber Es ist natürlich alles immer sehr stark verbunden innerhalb geführtes Familienunternehmen eben mit Familie.
00:04:28: Mit Auskommen über die Generationen, mit Akzeptanz in der Familie und das ist sowieso gerade speziell bei Familienunternehmens sehr schwierig.
00:04:40: Absolut!
00:04:41: Weil dort kommen eigentlich die größten Spannungsfelder her.
00:04:44: Dann lass uns mal kurz an deine Kindheit wenn wir jetzt noch den kleinen Toni da vor Augen haben.
00:04:50: Was hat er von seinen Eltern mitgenommen?
00:04:56: Verantwortungsbewusstsein, Zielstrebigkeit... Ich wollte eigentlich überhaupt nicht ins Unternehmen.
00:05:02: Ich wollte eher Lehrer werden, weil ich gesehen habe wie viele meine Eltern arbeiten und dass die Arbeit und der Aufbau des Unternehmens angefangen in den Weingarten sind dann nach kurzer Zeit nach Beinfurt umgezogen.
00:05:19: Und ein Unternehmen aufzubauen, heißt eben sich zu hundert Prozent fürs Unternehmen aufzuopfern.
00:05:26: Und dann eben speziell auch bei meiner Mutter in Verbindung mit meinem Vater mit drei Söhnen.
00:05:32: und dann noch das Unternehmen.
00:05:34: dran ist nicht einfach.
00:05:36: Aber irgendwann kommt der Punkt, wenn man dann erstens immer mitarbeitet von Anfang an damit wird man das Ganze auch gewohnt Und aus dem heraus kam dann irgendwann die Frage, wer macht das Unternehmen weiter?
00:05:53: Zu diesem Zeitpunkt wollte ich nicht.
00:05:57: Dann hat aber die Überzeugungskraft meines Vaters dazu geführt sowohl was die Ausbildung anbelangt oder auch den Wertegang als Unternehmer anbelankt zu sagen du hast ... Du entscheidest selber, was du willst.
00:06:14: Du entscheidet, wo geht das Ganze hin?
00:06:19: Das hat dann in der Familie trotzdem wieder zu Konflikten geführt.
00:06:23: Ich kam ins Unternehmen nach dem Studium und dann haben wir plötzlich zwei Schiffs gehabt.
00:06:29: Dann gab es den Seniorchef oder mein Vater, der ja das Unternehmen aufgebaut hat.
00:06:33: Dann komme ich als Junior dort rein, der eigentlich noch weniger Ahnung hat.
00:06:37: Auch das Gefühl hat, du kannst das gar nicht!
00:06:41: So gut wie die Eltern von Stuny.
00:06:44: Dann kommen die Ehrgeizgeschichten und dann haben wir miteinander gearbeitet.
00:06:48: Die Mitarbeiter haben auf unserem Rücken ihre Konflikte ausgetragen, der eine geht zum Vater, der andere geht zum Jungen.
00:06:55: Ein Klassiker.
00:06:58: Das hat dazu geführt, dass ich das Unternehmen zwischendrin verlassen habe kurzfristig ein eigenes Unternehmen begonnen habe mit der ersten Baumaschinenvertretung Dann wieder das mit dem Vater zusammengelegt habe.
00:07:13: Und dann war es wieder soweit, da sagt er Steinunternehmen und sagt er nein.
00:07:17: Ab jetzt ist es dein Unternehmen.
00:07:21: Weil er gesehen hat ... Du kannst das auch wahrscheinlich?
00:07:24: Ich glaube, es ist eine Kombination von zwei Dingen.
00:07:29: Wir sind beide sehr starke Alpha-Tierchen.
00:07:33: Die prallen im Generationskonflikt aufeinander.
00:07:37: Und ich glaube... Das führt dann eben dazu, dass einer sagt so ich trete zurück.
00:07:44: Mache Platz!
00:07:46: Gib Raum!
00:07:48: Und jetzt bin ich selber in so einer Situation mit der nächsten Generation die schon einige Jahre im Unternehmen ist und jetzt auch die Verantwortung übernimmt mehr und mehr übernimmend.
00:08:01: und ja jetzt muss man Raum geben.
00:08:04: Fühlst du dich dazu in der Lage?
00:08:07: Weil das ist ja von hundert Prozent, wo du gerade bist, warst.
00:08:13: Hinzu ich trete zurück und drossel vielleicht auch ein bisschen.
00:08:17: Fühlste dich da zu einer Lage?
00:08:18: Ich fühle mich sogar sehr in der Lage.
00:08:21: es gibt viele Menschen sagen nicht kann das nicht.
00:08:24: also deswegen sind wir hergegangen haben erst mal auf so gefühlt auf fünfzig prozent reduziert.
00:08:29: Und eben auch in unserer ganzen Agenda, in der ganzen Strategie habe ich noch den Bereich Unternehmensstrategie und Nachfolge diese Bereiche.
00:08:42: Und die zweite dann Innovationsmanagement.
00:08:46: also das heißt wir brauchen heute technische Innovationen um eben unser System Partnergedanke dementsprechend nach vorne zu treiben so dass sind gleichzeitig aber auch die Hobbys Und die Leidenschaft, damit kann man das am besten steuern.
00:09:03: Da schlägst du wirklich toll die Brücke auch zu der Branche?
00:09:07: Bis wein hat man ja so ein bisschen als Außenstehender muss ich sagen den Eindruck Ja, die Baubrosche ist vielleicht doch ein bisschen altstaubig und dergleichen.
00:09:16: wie nimmst Du diese Branche wahr?
00:09:19: Also erstens muss man klar die Branche.
00:09:21: wenn die Menschen vom Baubranche reden dann reden sie fast alle von Geschossflächenbau, vom allgemeinen Wohnbau.
00:09:30: Was man zu sieht, wenn wir vorbei sind?
00:09:32: Wir
00:09:32: haben mit uns unser Geschäftsmodell mit diesem Bereich sehr wenig zu tun.
00:09:38: aber wir arbeiten in der Baubranche und die Baubranche geht natürlich weiter von Infrastrukturbau Verkehrswegebau Tiefbau Abbruch Gewinnung Steine Erden also ist ein sehr weites Feld und sich dort rein so positionieren.
00:09:59: Neben der Baubranche machen wir natürlich eins, wir sind sehr stark im Umschlagbereich tätig und der bezählt sich dann eben auf Entsorgung, Recycling, Schrottumschlag, Hafenumschlage.
00:10:12: Und immer da braucht man spezialisierte Unternehmen die einen Mehrwert bringen Und wir, also wenn man dann auf die Baubranche zurückkommt.
00:10:20: Dann können wir der Baubranche nur an einer Stelle helfen, wenn es um Infrastrukturbau geht oder die Bereiche in denen wir arbeiten.
00:10:28: und ja das heißt indem wir Systemlösungen anbieten und gleichzeitig versuchen nur in dem Bereich... Also wir sagen immer Wir sind Systempartner Wenn's um Kunden geht backen laden transportieren heben Also es heißt in der Mechanisierung ihrer Baustelle, in der Optimierung ihrer Baustelle.
00:10:51: Sondern wenn man dann auf die Baubranche zurückgeht und unserem Bereich betrachtet wie jetzt zum Beispiel Infrastrukturbau oder Tiefbau, dann muss man sagen ja eine sehr, sehr konservative Branche.
00:11:08: Da gibt's ja schon auch einen... Es gibt einige, die sind sehr innovativ vorneweg.
00:11:13: Hier gibt es zum Beispiel Ravensburg ein Unternehmen mit Harry Klein, wo ich einfach auf so Unternehmend bin, ich stolz weil ... Die gestalten!
00:11:24: Die machen und verstehen die wesentlichen Dinge, die einfach notwendig sind um die Zukunft richtig zu gestalten.
00:11:32: Aber gleichzeitig auch dann wieder firmen wie eine Firma Reich, der wieder einen komplett anderen Ansatz hat aber wieder in seinem Bereich auch absolut führend ist.
00:11:41: Wenn wir uns jetzt mal die Großen anschauen, die ja auch in der Branche sich bewegen also wie zum Beispiel Zeppelin Katapilla oder auch Liebherr?
00:11:47: Vorsicht!
00:11:49: Du schmeißt gerade zwei Dinge durcheinander und da muss ich immer extrem aufpassen.
00:11:53: Sehr gut Wir haben auf der einen Seite die Hersteller, und wir haben auf den anderen Seite die Handels- oder Dienstleistungsorganisation.
00:12:02: Wenn wir Zeppelin und Caterpillar nennen, dann reden wir über zwei verschiedene Dinge.
00:12:07: Da müsste ich sagen das ist Kiesel, da sind Hitachi und Fuchs.
00:12:12: Ich muss die Differenzierung einfach einstellen.
00:12:14: Nummer eins, wer sind die Maschinenmarken?
00:12:20: Oder die Hersteller.
00:12:22: Und dann, wie ist die Handelsorganisation aufgestellt?
00:12:26: Da ist als größter Marktbegleiter für uns Zeppelin.
00:12:31: Wettbewerber würde ich gar nicht sagen, weil wir beide dem Markt, glaube ich, brauchen uns jeder in seiner Ausprägung.
00:12:39: Das ist wichtig für Sie
00:12:40: jetzt auch.
00:12:40: Zeppeline mit dem Herstellerkartepel, Liebhaar mit seinen Händlern oder auch mit Eigenvertrieb und es gibt halt die fünf großen ... Baumaschinenhersteller, wenn man das mal so betrachtet.
00:12:53: Und da vertreten wir einen davon?
00:12:57: Ja ich sag mal so ihr habt ja schon auch radikale Ansätze in der Art und Weise wie er euer Geschäft betreibt.
00:13:03: also sprich Ihr seid hier nicht nur Händler in dieser Art undweise sondern ihr habt euch ja von vornherein hast du gerade gesagt als Systempartner verstanden.
00:13:11: warum denn eigentlich?
00:13:13: weil ich glaube also Nummer eins man sieht es im Korea um Nummer zwei man sieht dass aber im Moment auch an der Kundschaft Die meisten, warum ist sie konservativ?
00:13:26: Weil Mechanisierung, Automatisierung und so weiter.
00:13:31: Wenn man eine Skala von eins bis zehn nimmt, dann ist der klassische Baubereich eher im unteren Drittel.
00:13:38: Ich sage nicht Nummer acht oder Nummer neun.
00:13:40: Wo ist heute die Landwirtschaft?
00:13:43: Oh, die ist fast ganz oben!
00:13:45: Die können gar nicht anders.
00:13:46: Die müssen mechanisieren, die müssen automatisieren.
00:13:49: Die haben ein Problem mit Personal und ... Und aus dem heraus ist der Ansatz anders und radikal.
00:13:57: Wir machen es immer an den zehn Pinpoints oder Schmerzpunkten.
00:14:02: Entschuldigung?
00:14:03: Der Branche-Fist.
00:14:06: Und ob das jetzt die Branche ist, Galabao, entsorgung, ob das eine Branche isst Verkehrswegebau spielt keine Rolle.
00:14:18: Alle leben mit einer Schmerzpunktskala, Painpoints.
00:14:25: Wir haben zwölf definiert, manche zehn und was ist dann das?
00:14:30: Ich rede gar nicht über die Maschine sondern über die Probleme oder über die Chancenlösungen für den Kunden.
00:14:38: Die größte Problematik-Ausforderung ist der Mensch.
00:14:43: Erst mal Mitarbeitermangel, die Qualifikation der Nachwuchs.
00:14:50: Und dann geht es Sicherheit auf der Baustelle, dann geht das um Gesundheitung auf der Baustelle und da ist eben der Ansatz in dieser Branche noch sehr konservativ.
00:15:03: Du hast ja ein Projekt auf die Strecke gebracht von vielen aber dieses hatte ... Ich habe es hier anfangs gesagt, schon eine Strahlkraft.
00:15:11: Weil einige das als größtenwahnsinnig tituliert hatten.
00:15:17: Ich würde jetzt mal so ein bisschen auch in der Ecke sehen Leute mitnehmen weil das hängt ja auch mit diesem Projekt sozusagen zusammen.
00:15:24: heute ist dieses Projekt ich sage mal so Leuchtturm für die Branche.
00:15:28: man kann's nicht anders sagen.
00:15:29: liebe Zuschauer wir sprechen gleich darüber hier mit Tonik Kiesel.
00:15:32: bleiben Sie dran Und damit herzlich willkommen zurück.
00:15:38: Liebe Zuschauer, hier bei Chefsache zu Gast im Studio ist Toni Kiesel, Chef von der gleichnamigen Unternehmensgruppe.
00:15:44: Toni wir sprechen darüber wie du das Unternehmen entwickelst und wie du dich positionierst und nach vorne denkst.
00:15:49: Ich hatte es kurz vor der Werbung gesagt ein echt radikales Projekt dass du da auf die Beine gestellt hast ist das sogenannte Kurium.
00:15:57: ich sage jetzt mal hart um dich auch ein bisschen zu triggern wie ein riesiger Baggerspielplatz kann man so sagen.
00:16:03: Die einen haben gedacht, der ist jetzt total größenwahnsinnig.
00:16:06: Der baut sich da eine Spielwiese für was weiß ich was?
00:16:09: Aber der Toni hat sich etwas anderes gedacht als er das umgesetzt hat und zwar was.
00:16:15: Der Ansatz war weg von dem reinen Herstellerdenken hin zu einem Prozessdenken, was den Kunden anbelangt.
00:16:24: Um das aber hinzubekommen, haben wir angefangen und wollten damals erst eine Kiesel-Technikwelt haben.
00:16:31: die hat sich dann durch jungen Kollegen mit der Namensgebung auf Coreum geändert.
00:16:38: Das ist ein Kunstname, den wir uns schützen lassen haben.
00:16:41: Coreum heißt Core das Herz des Zentrums Forum, Coreium das Herz und das Forum für die Bauindustrie.
00:16:53: Die eine haben Showroom bei euch ist aber eine riesige Fläche wo halt auch echt unfassbar viel steht unter anderem auch im Hotel.
00:17:00: Gut, das Hotel war jetzt eigentlich der letzte Platz den wir in dem ganzen Thema mit dazugepackt haben und damit die ganze Seminargeschichte Schulungsgeschichte nach vorne zu bringen.
00:17:13: Also der erste Ansatz war Schulung Aus- und Weiterbildung für unsere eigene Mitarbeiter.
00:17:18: Da dabei haben wir festgestellt ach das ist ja für die ganze Branche wichtig.
00:17:22: Und heute sind wir eigentlich das Ausbildungszentrum Seminarzentrum In der Branche ob das Verbände sind, ob das einzelne Gesellschaften sind und so.
00:17:32: Damit kriegen wir eine gewisse Awareness, eine Aufmerksamkeit sowohl für unsere eigene Gruppe aber auch mit unserem ganzen Denkmodell.
00:17:41: Heute haben wir im Korreum fünfzig Partner.
00:17:45: also das heißt wir haben den größten Baumaschinen Spielplatz der Welt.
00:17:50: es ist auf ja hundertzwanzig tausend Quadratmeter zwölf Meter da.
00:17:56: Davon stehen um die hundert Baumaschinen, um die fünfhundert Anbaugeräte.
00:18:01: Und davon sind wieder zwei Drittel für Benutzung.
00:18:05: Also es heißt im Verhältnis wir machen eine Baumart, dreiundfünfeinzechzig Tage im Jahr.
00:18:11: Eine Branchenmesse sozusagen?
00:18:13: Eine Branche.
00:18:14: Aber die Branchenmesse orientiert sich nicht an dem Produkt oder an den Backerhersteller sondern die orientieren sich am Prozess Und der Prozess ist ja wichtig.
00:18:25: Das heißt, was mache ich mit einer Maschine wenn ich keinen Schnellwechselsystem habe?
00:18:30: Wenn ich ein Schnellwechselsystem zeige und dann aber die Anbaugeräte nicht, was sich damit mit dem ich mein Geld verdiene.
00:18:37: Diese Entwicklung also die Prozesskette bis hin zu digitalen Assistenzsysteme, Maschinensteuerungen all diese Dinge abzubilden und dadurch dem Kunden jede Frage zu beantworten, ... bis zur Fahrerschule, bis zur Technikerschule.
00:18:54: Bis zu ja warum es jetzt sich das einer dritte sein?
00:18:57: Und es hat weniger mit einer Markenpolitik zu tun... als mit einer Kundenverständnis-Prozesssysteme für den Kunden klarzumachen.
00:19:07: Absolut!
00:19:08: Ihr denkt weniger in dem Sinne sozusagen halt in Produkten sondern ihr denkt in Prozessen.
00:19:13: also wie geht es weiter weiter weiter?
00:19:15: Als zwischen den Partnern
00:19:16: für den Kunden?
00:19:18: und ich glaube da ist der Unterschied.
00:19:21: Wir können heute, sonst sind wir als Händler.
00:19:24: Wenn man das so betrachtet, dann sind wir eigentlich nur Mitu.
00:19:29: Und aus dem Eck, Mitu rauszukommen und austauschbar zu sein, gibt es nur eins, Werte zu schaffen, Mehrwert zu schaffen.
00:19:38: Jetzt zwischen den Partnern zu werden für eine Branche, für einen Kunden.
00:19:43: Dann habe ich ganz wesentliche Geschichte schon vor über zwanzig Jahren geprägt.
00:19:48: Wer ist der Kunde?
00:19:50: Und allein dort gehen die Meinungen komplett auseinander.
00:19:54: Wer ist das bei euch?
00:19:55: Bei mir sind es fünf Punkte, das Nummer einste Unternehmer und der Eigentümer.
00:20:02: Das ist im nächsten Moment die Einkaufsabteilung.
00:20:05: Wenn ich einen vergesse, habe ich ein Problem in meinem ganzen Endling.
00:20:10: Da sind die Leute, die draußen für den Prozess verantwortlich sind, ob das du polierisch oder der Bauhof ... verantwortlich ist.
00:20:19: Dann habe ich die maschintechnische Abteilung, Werkstatt.
00:20:23: Wenn ich die nicht mitnehme, habe ich nichts gekonnt.
00:20:25: Und jetzt kommt's Wichtigste.
00:20:27: Keine Baustelle läuft ohne Fahrer oder Maschinist.
00:20:31: Der bringt das Geld für den Unternehmer.
00:20:34: Viele Unternehmen sind inzwischen soweit, dass der Fahrer entscheidet was er will weil die Ressource Mitarbeiter Qualifikation versteht.
00:20:44: Und deswegen muss ich, so probieren wir auch unsere eigene Mitarbeiter zu erzählen immer das ganzheitliche Kundendenken zu bekommen.
00:20:52: In welcher Branche ist er?
00:20:54: Wer ist der Kunde?
00:20:55: Wer mit den Entscheidungsprozessen und mit wem zusammen kann ich das ganze steuern?
00:21:01: In diesem Zusammenhang lassen Sie uns über Ihre eigene Marke Catech sprechen.
00:21:07: Wie ist es denn dazu gekommen?
00:21:08: Warum macht Ihr das?
00:21:10: Einfach mehr Wert!
00:21:12: Also dieses ganze Thema waren Entwicklungen.
00:21:15: Man sieht, ich gehe zum Beispiel sehr gerne auf Baustellen.
00:21:21: Ich kann selbst an einer kleinen Baustelle nicht vorbeifahren.
00:21:24: Warum?
00:21:25: Ich bleibe dann mit meinem Auto stehen und entschuldige mich bei den Leuten und sage dafür ein paar Bilder machen und überlege mir immer warum ist die Baustell so wie sie ist und wie könnte man die optimieren?
00:21:37: Das kann im Bauhof sein, das kann Recyclingplatz sein.
00:21:40: Das kann ein ganz kleiner Gala-Bauer sein.
00:21:43: Es kann eine Kabelbaustelle sein und es augert mich jedes Mal wenn ich sehe die Investitionen die steht und zwei oder drei Leute arbeiten von Hand.
00:21:53: Also es heißt wie mechanisiere ich die Baustelle, wie automatisiere ich diese Baustellen?
00:21:59: Wie optimiere ich sie?
00:22:01: Und wie kriege ich Sicherheit auf die Baustelle?
00:22:04: und wie kriegen wir die zweite Geschichte neben der Sicherheit-Gesunderhaltung Mitarbeiter.
00:22:10: Ich gehe auf Seminare.
00:22:11: Wir sind in Branchenverbänden.
00:22:13: Da wird eine Stunde lang über die Gesundheit der Mitarbeiter gehalten im Bau.
00:22:19: Die Leute sind mit fünfzig krank kaputt usw.
00:22:22: Wenn du aber dorthin kommst, wird genau das Gegenteil gemacht.
00:22:25: Okay, verstehe ich.
00:22:26: Nach wie vor!
00:22:28: Es gibt ein paar innovative Unternehmen, die das machen und die sagen, Gesundheitshaltung ist mir das Wichtigste zur Friedenheit der Mitarbeiter, guckt mit der Zukunft.
00:22:37: und aus dem heraus gehen wir jetzt weiter und sagen Katec unsere Kiesel Technologie haben wir aufgebaut eben mit Mehrwerten.
00:22:53: und dann, mit welchen Mehrwert kann ich den Prozess optimieren?
00:22:58: Also Prozessoptimierung heißt für mich immer.
00:23:00: Ich muss mindestens zwanzig, dreißig Prozent Prozesseoptimierungen bekommen aus der Maschine und Mechanisierung heraus.
00:23:07: Und in unserem neuen System mit dem Karteq-P-Line-System bringen wir bis zu fünfzig Prozent Produktivitätssteigerung.
00:23:14: Das ist gewaltig!
00:23:18: Wir reden alle nur Kosten.
00:23:19: Der größte Kostentreiber ist die Zeit.
00:23:22: Ja, genau.
00:23:24: Ich arbeite immer gegen die Zeit und aus dem Eck sind wir raus mit unseren Entwicklungen, mit unseren neuen Produkten.
00:23:32: Wie erleichtere ich die Arbeit?
00:23:34: Wie werde ich im Prozess schneller?
00:23:36: Wie kriege ich die Produktivität nach oben?
00:23:39: Und da ist immer der wichtigste Faktor des Menschen Dann die Baustelle und dann erst oder Prozess.
00:23:49: Und dann oben der Unternehmer.
00:23:51: Und diese Dinge miteinander zu vernetzen, das ist ... Da kommen wir manchmal vor wie ein Rufrunde Wüste!
00:23:57: Also es ist eine Art Missionarstätigkeit.
00:24:01: Jetzt wollen wir unsere eigenen Mitarbeiter zum Botschafter dieser ganzen Geschichte machen.
00:24:06: Und damit eben als Partner nicht Verkäufer, sondern als Partner-Systempartner mit unseren sogar eigenen Systemen dort dem Kunden mehr wert zu bieten.
00:24:19: Die Kunden, die das verstehen, die sagen alle red nicht so viel ich verdiene richtig schön Geld
00:24:26: und darauf kommt es aber in der Halt auch drauf an.
00:24:28: ein
00:24:29: Unternehmen dass kein geld verdient ja ist ein schlechtes unternehmen absolut
00:24:33: auch lange nicht mehr.
00:24:34: ihr habt vor kurzem wieder mit einem lieben freund gesprochen einer der größten Arbeitgeber, den wir in Europa haben.
00:24:43: Und er steht dann vor die ganze Mannschaft hin und sagt was ist das Wichtigste von unseren fünf Körpersagen?
00:24:49: Ein innovatives Unternehmen zu haben, das Geld verdient!
00:24:53: Weil ohne Profit, ohne Geld verdienen können wir uns diese Dinge sonst alle nicht leisten und wieder reinvestieren.
00:25:01: Lass uns zum Abschluss – weil wir sind schon am Ende der Sendezeit angelangt ja – vielleicht noch einen Ausblick geben, wenn du jetzt auch an deine Nachfolgegenerationen übergibst.
00:25:13: Wo siehst du das Unternehmen in zehn, zwanzig Jahren?
00:25:18: Das ist genau die Frage, die ich nicht beantworten kann außer dass man probiert Leitlinien vorzugeben, Strategien vor zu geben und sagen wir haben unser Mein Kiesl-Zweitausendsechsundzwanzig, ganz neues Buch.
00:25:34: Die Bibel.
00:25:35: da haben wir unsere Strategie.
00:25:36: sieben Jahre drei Jahre.
00:25:38: ein Jahr also seine ist die Strategie.
00:25:40: das drei Jahre sind die Maßnahmen ja und ein Jahr ist alles was ich mit to do's zu tun habe mit umsetzen.
00:25:53: Dort ist eigentlich die klare Strategie weiterzumachen, diesen Weg sich weiter zu spezialisieren und damit ein wesentlicher Partner für unsere Kunden zu werden.
00:26:04: Weil der Rest bringt keinen Mehrwert.
00:26:09: aber da ist auch das ganze Unternehmen auch den Nachfolge darauf ausgelegt, versteht es und lebt es eigentlich schon stärker wie ich.
00:26:18: Dann sind die Weichen gestellt, Lior Toni.
00:26:21: Ja,
00:26:22: herzlichen Dank!
00:26:23: Herzlichen Dank für das Gespräch und diese Einblicke, die du uns hier gegeben hast.
00:26:27: Wolf
00:26:27: auch, danke schön!
00:26:28: Und gerne!
00:26:30: Liebe Zuschauer, das wars mir so weit.
00:26:32: Hier bei Schiffstahls würde mich freuen wenn Sie spätestens in zwei Wochen wieder einschalten.
00:26:35: Bis dahin wünsche ich Ihnen alles Gute bis zum nächsten Mal.
00:26:38: Tschüss.